Arbeitsrecht

Warum Sie bei uns den richtigen Anwalt für Arbeitsrecht in Würzburg finden

Für unsere Fachanwälte für Arbeitsrecht geht es nicht nur darum, die rechtlichen Gegebenheiten zu beherrschen und ihr Wissen immer auf dem Laufenden zu halten. Gerade im Arbeitsrecht ist die taktische Aufstellung immens wichtig. Besonderen Wert legen wir daher darauf, jedes Anliegen unserer Mandanten vor dem Hintergrund der persönlichen Situation und der individuellen Ziele zu sehen.

Darauf bauen wir unsere Strategie und Prozessführungstaktik auf. Hierbei können wir auf eine jahrzehntelange praktische Erfahrung als Anwälte für Arbeitsrecht in Würzburg zurückgreifen. Relevante Themen sind hierbei häufig: Kündigung, Abfindung, Aufhebungsvertrag, Befristung, Abmahnung, Gehaltsforderungen, Schadensersatz, Sozialplan, Teilzeit, Arbeitsunfähigkeit, Zeugnis oder betriebliche Altersvorsorge. Dabei unterstützen wir Sie als Anwalt für Arbeitsrecht in Würzburg außergerichtlich wie gerichtlich engagiert und umsichtig.

Ihre Ansprechpartner

Rechtsanwalt Dr. Jochen Sues
Fachanwalt für Arbeitsrecht

Tel: (0931) 4 52 59 – 50
E-Mail: kanzlei@mwlg.de

 

Rechtsanwältin Dörthe Leopold
Fachanwältin für Arbeitsrecht

Tel: (0931) 4 52 59 – 30
E-Mail: kanzlei@mwlg.de

 

Wir sind Ihre Anwälte für Arbeitsrecht in Würzburg

Unsere Rechtsanwälte für Arbeitsrecht in Würzburg sind Fachanwältin Dörthe Leopold und Fachanwalt Dr. Jochen Sues. Wir vertreten konsequent und kompetent die Standpunkte und Interessen unserer Mandanten. Wir wissen aber auch, dass insbesondere das Arbeitsrecht Gestaltungsspielräume zulässt, die es bei anderen Rechtsthemen nicht gibt. Deshalb erarbeiten und kommunizieren wir Lösungen, die für unsere Mandanten wirtschaftlich sinnvoll und nachhaltig sind. Dabei können wir neben rein juristischem Wissen auf unser Verhandlungsgeschick und eine langjährige Erfahrung zurückgreifen, um die individuellen Bedürfnisse unserer Mandanten zu erkennen, zu verstehen und schließlich erfolgreich zu vertreten.

Aufgrund unserer langjährigen Spezialisierung als Anwälte für Arbeitsrecht in Würzburg kennen wir uns auch in sehr speziellen Rechtsregionen des Arbeitsrechts wie beispielsweise im Arbeitsrecht des öffentlichen Diensts (TVöD,TV-L etc.) sowie im kirchlichen Arbeitsrecht (AVR) sehr gut aus.

Ein weiterer, nicht unwesentlicher Aspekt ist die Honorarfrage bei einem Rechtsstreit. Wir haben jederzeit im Blick, dass die entstehenden Kosten in einem angemessenen Verhältnis zum Sachverhalt stehen müssen. Schließlich ist eine Auseinandersetzung vor Gericht – womöglich über mehrere Instanzen – für alle Beteiligten schon belastend genug.

Wir möchten an dieser Stelle aber auch darauf hinweisen, dass nicht jeder Zwist unbedingt vor Gericht enden muss. In vielen Fällen reicht bereits eine einfache Beratung und die Aufklärung über Rechte und Pflichten von Arbeitgebern und Arbeitnehmern, damit die eigene Position erfolgreich vertreten werden kann. Wir helfen Ihnen gerne weiter – mit all unserer Kompetenz und Erfahrung.

> nach oben

 

Grundsätzliches zum Arbeitsrecht in Würzburg

Arbeitsrecht teilt sich in zwei wesentliche Teilbereiche auf. Auf der einen Seite das Individualarbeitsrecht mit dem Fokus auf dem jeweiligen Arbeitsvertrag. Auf der anderen Seite das kollektive Arbeitsrecht, das insbesondere das Verhältnis von Tarifvertragsparteien sowie die Arbeitnehmervertretung rechtlich bestimmt.

In der anwaltlichen Praxis ist es vorrangig das Individualarbeitsrecht, das uns täglich beschäftigt. Das Zustandekommen, die inhaltliche Gestaltung und die Beendigung von Arbeitsverhältnissen sind hier wichtige Themenbereiche. Individualarbeitsrecht ist in weiten Teilen ein Arbeitnehmerschutzrecht. Der Gesetzgeber sieht ein potenzielles wirtschaftliches Ungleichgewicht zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Deshalb schränkt er die Vertragsfreiheit teilweise zulasten des Arbeitgebers ein. Vor diesem Hintergrund können einzelne Klauseln in Arbeitsverträgen rechtlich unwirksam sein.

Arbeitsverhältnisse sind Vertrauensverhältnisse zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Störungen führen deshalb häufig dazu, dass die Parteien ihre vertragliche Beziehung nicht fortführen möchten. Auch das Arbeitsgericht in der ersten Instanz trägt diesem Aspekt Rechnung. Erstinstanzlich findet zunächst eine Güteverhandlung statt, in der der Vorsitzende Richter am Arbeitsgericht versucht, eine gütliche Einigung zwischen den Parteien herbeizuführen. Erst wenn diese scheitert, kommt es zur streitigen Verhandlung.

Viele Prozesse vor den Arbeitsgerichten enden in diesem Sinne auch mit einem Vergleich, respektive einer Einigung der Parteien auf Aufhebung des Arbeitsverhältnisses gegen Zahlung einer Abfindung. Viele Arbeitnehmer meinen, sie hätten in jedem Fall bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses durch den Arbeitgeber einen Anspruch auf eine Abfindungszahlung. Das ist nicht der Fall. Jedoch bieten viele Arbeitgeber Arbeitnehmern im Vorfeld der Beendigung eines Arbeitsvertrages gegen Verzicht auf die Kündigungsschutzklage eine Abfindungszahlung und einen Aufhebungsvertrag an. Lassen Sie sich in jedem Fall vor Annahme eines solchen Angebots rechtsanwaltlich beraten. Schließen Sie außerhalb des arbeitsgerichtlichen Schutzraums mit Ihrem Arbeitgeber freiwillig einen Aufhebungsvertrag, kann das ungewollte rechtliche Folgen für Sie haben. Unter anderem droht ihnen eine zwölfwöchige Sperrzeit beim Bezug von Arbeitslosengeld I.

Fristen spielen im Arbeitsrecht eine große Rolle. Eine besonders wichtige Frist ist die 3-Wochen-Frist nach Zugang einer Kündigung. In diesem Zeitraum können Sie vor dem Arbeitsgericht Kündigungsschutzklage erheben. Versäumen Sie die Frist, ist das Recht auf Überprüfung der Kündigung im Rahmen der Kündigungsschutzklage regelmäßig verwirkt. Auch andere Fristen sind beachtenswert. In einigen Arbeitsverträgen, oft auch auf Grundlage eines geltenden Tarifvertrages, finden sich Ausschlussfristen für die Geltendmachung bestimmter Ansprüche im Anschluss an die Beendigung eines Arbeitsverhältnisses. Zögern Sie deshalb nicht, im Zweifel bei Kündigung oder anderen Fragen im Kontext der Beendigung eines Arbeitsverhältnisses so schnell wie möglich einen Termin in unserer Kanzlei im Arbeitsrecht Würzburg zu vereinbaren. Wir unterstützen Sie dabei, Ihre rechtlichen Positionen zu wahren und die jeweils maßgeblichen Schritte fristgerecht einzuleiten.

Gerne können Sie sich zu bestimmten Themen im Arbeitsrecht unter den passenden Stichworten auf unserer Website weiter informieren. Denken Sie aber in diesem Zusammenhang daran, dass eine individuelle Beratung im Arbeitsrecht Würzburg, zugeschnitten auf Ihren individuellen Fall, durch allgemeine Informationen nicht zu ersetzen ist. Arbeitsrecht ist ein komplexes Rechtsgebiet. Vor allem spielen jederzeit aktuelle Urteile der Arbeitsgerichte eine wichtige Rolle bei der Bewertung einer Fallgestaltung. Vertrauen Sie sich hier unserer Expertise und unserer Erfahrung an.

> nach oben

Häufig gestellte Fragen zum Thema Arbeitsrecht in Würzburg:

 

Wie läuft die Erstberatung bei einem Anwalt für Arbeitsrecht in Würzburg normalerweise ab?

Die Erstberatung erfolgt je nach Wunsch des Mandanten entweder telefonisch, per Videocall oder im Rahmen eines persönlichen Treffens in unserer Kanzlei. Benötigt werden in aller Regel die Arbeitsvertragsunterlagen, die letzten drei Gehaltsabrechnungen und ggf. die Kündigung/Abmahnung sowie – soweit vorhanden – die Rechtsschutzunterlagen. Die Angelegenheit wird dann vorbesprochen sowie die Kosten und die einzuleitenden Schritte bzw. das strategische Vorgehen abgestimmt. Sollte eine Deckungszusage der Rechtsschutzversicherung noch nicht vorliegen, so wird diese von unserer Kanzlei eingeholt, damit die Kostenübernahme vor Entstehung höherer Gebühren gesichert ist.

 

Welche Kosten sind mit der Inanspruchnahme eines Anwalts für Arbeitsrecht in Würzburg verbunden?

Die Kosten richten sich grundsätzlich nach den Regelungen des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes (RVG). Die exakte Höhe bestimmt sich nach dem sogenannten Streitwert. Der Streitwert richtet sich oftmals nach der Höhe des monatlichen Bruttoeinkommens. So beträgt der Streitwert bei einer Kündigung das dreifache Bruttomonatseinkommen, bei einer Abmahnung ein Bruttomonatseinkommen. Anhand des Streitwerts kann aus der Gebührentabelle des RVG abgelesen werden, wie hoch eine Gebühr angesetzt ist. Je nach Tätigwerden des Rechtsanwalts können mehrere Gebühren in unterschiedlicher Höhe anfallen. So beträgt beispielsweise die Regelgebühr für ein rein außergerichtliches Tätigwerden des Rechtsanwalts 1,3 Gebühren. Alternativ kann auch im Einzelfall auf freiwilliger Basis eine hiervon abweichende Gebührenvereinbarung, bspw. die Abrechnung nach zeitlichem Aufwand, vereinbart werden.

 

Kann ein Anwalt für Arbeitsrecht in Würzburg sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber vertreten?

Dies ist grundsätzlich möglich und aus unserer Sicht auch sinnvoll. Durch das Tätigwerden für beide Seiten erhält der Rechtsanwalt tiefe Einblicke in die Bedürfnisse und Zwänge der jeweiligen Gegenseite, was strategisch sehr wichtig ist. Wer seinen Gegner genau kennt, der kennt auch seine Schwächen. Im Rahmen der Vertretung und v.a. auch bei gerichtlichen Auseinandersetzungen kann dies zum Vorteil des jeweiligen Mandanten taktisch eingesetzt werden. Gerade im Arbeitsrecht spielt die Taktik eine wesentliche Rolle bei der erfolgreichen außergerichtlichen und gerichtlichen Vertretung.

 

Welche Rolle spielt ein Anwalt für Arbeitsrecht in Würzburg bei der Verhandlung von Arbeitsverträgen?

Oftmals ist es sinnvoll, sich bereits vor Abschluss eines Arbeitsvertrags rechtlich beraten zu lassen. So können etwaige teure Fehler und rechtliche Nachteile vermieden werden. Hierbei reicht es oftmals schon aus, um die Unwirksamkeit von Regelungen im Arbeitsvertrag zu wissen, ohne dass dies vor Abschluss des Arbeitsvertrags thematisiert werden müsste. Im Streitfall kann man sich auf diese Fehler dann berufen. Auch können Streitigkeiten von vorneherein ausgeschlossen werden, wenn unklare Regelungen nach anwaltlicher Beratung zwischen dem künftigen Arbeitnehmer und Arbeitgeber diskutiert werden, was dann spätere Unstimmigkeiten, die das Arbeitsverhältnis belasten würden, verhindert. Zudem ist dringend auf die Änderung des Nachweisgesetzes zum 01.08.2022 zu achten, da etwaige fehlende Angaben im Nachweis bzw. Arbeitsvertrag nunmehr als Ordnungswidrigkeit geahndet werden können. Auch dies kann durch Einschaltung eines Fachanwalt für Arbeitsrecht vermieden werden.

 

Was sind die typischen Schritte, die ein Anwalt für Arbeitsrecht in Würzburg bei einer Abmahnung empfehlen würde?

Je nach Einzelfall sind hier verschiedene Reaktionen angezeigt. Falls das Arbeitsverhältnis nicht eskaliert und unnötig weiter belastet werden soll, dann empfiehlt sich eine Gegendarstellung, die der betreffende Arbeitnehmer mit seinem Anwalt für Arbeitsrecht abstimmt und dann selbst beim Arbeitgeber zur Aufnahme in seine Personalakte einreicht. In Einzelfällen kann es auch sinnvoll sein, überhaupt nicht nach außen hin auf eine Abmahnung zu reagieren. Die Unwirksamkeit einer Abmahnung kann nämlich auch später noch im Fall einer Kündigung vorgebracht werden. Soll eine Eskalation des Arbeitsverhältnisses herbeigeführt werden, dann kann die Rücknahme der Abmahnung mittels Anwaltsschreiben und ggf. späterer gerichtlicher Klage verlangt werden. Was konkret sinnvoll ist, muss im Einzelfall besprochen werden.

 

Wie lange habe ich Zeit, um rechtliche Schritte nach einer Kündigung mit Hilfe eines Anwalts für Arbeitsrecht in Würzburg einzuleiten?

Eine Kündigungsschutzklage muss innerhalb von drei Wochen nach Zugang der Kündigung beim Arbeitsgericht eingereicht werden. Sonst wird die Kündigung in aller Regel endgültig rechtswirksam. Es kann aber auch vorkommen, dass der Arbeitgeber bei der Erstellung und/oder der Zustellung der Kündigung formale Fehler begeht. Solche Fehler müssen dann oftmals unverzüglich, spätestens innerhalb einer Woche nach Zugang der Kündigung, gegenüber dem Arbeitgeber gerügt werden. Bei Erhalt einer Kündigung sollte daher schnellstmöglich anwaltlicher Rat durch einen Fachanwalt für Arbeitsrecht gesucht werden. Dann kann entsprechend rechtzeitig reagiert und die Position des Arbeitnehmers dadurch ganz erheblich verbessert werden.

 

Kann ein Anwalt für Arbeitsrecht in Würzburg bei Mobbing oder Diskriminierung am Arbeitsplatz helfen?

Hierbei handelt es sich um klassische Tätigkeitsbereiche eines Fachanwalts für Arbeitsrecht. Mobbing stellt eine Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts des Arbeitnehmers dar. Unter Mobbing versteht man das zielgerichtete Schikanieren durch den Arbeitgeber bzw. Vorgesetze. Kann Mobbing nachgewiesen werden, dann ist der Arbeitgeber zur Zahlung einer Entschädigung in Form eines Schmerzensgeldes an den Arbeitnehmer verpflichtet. Dokumentiert werden kann Mobbing am Besten durch Führen eines sogenannten Mobbingtagebuches. Im Fall einer Diskriminierung sind die Regelungen des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) zu beachten. Hier ist schnelles Handeln erforderlich, da Ansprüche oftmals innerhalb einer Frist von zwei Monaten schriftlich geltend gemacht und dann ggf. fristgebunden bei Gericht eingeklagt werden müssen.

Aktuelles

Arbeitsrecht – Beweiswert Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung erschüttert!
Das LAG Niedersachsen hat entschieden, dass der Beweiswert einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung auch dadurch erschüttert werden kann, dass der AN sich im Falle des Erhalts einer arbeitgeberseitigen Kündigung unmittelbar zeitlich nachfolgend – „postwendend“ – krankmeldet bzw. eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung einreicht....
Arbeitsrecht – Kein Mindestlohn für Praktikanten unter bestimmten Voraussetzungen
Das Bundesarbeitsgericht (Urt. v. 30.01.2019 – 5 AZR 556/17) hat entschieden, dass Praktikanten keinen Anspruch auf den gesetzlichen Mindestlohn haben, wenn sie das Praktikum zur Orientierung für eine Berufsausbildung oder für die Aufnahme eines Studiums leisten und...
Arbeitsrecht – Aufhebungsvertrag kann nicht als Haustürgeschäft widerrufen werden
Das Bundesarbeitsgericht (Urt. v. 07.02.2019 – 6 AZR 75/18) hat entschieden, dass eine Arbeitnehmerin einen Aufhebungsvertrag auch dann nicht widerrufen kann, wenn er in ihrer Privatwohnung abgeschlossen wurde ist. Im Gesetzgebungsverfahren ist der Wille des Gesetzgebers deutlich...
Arbeitsrecht – Kein automatisches Erlöschen des Urlaubsanspruchs bei nicht gestelltem Urlaubsantrag
Der Europäische Gerichtshof (EuGH, Urt. v. 06.11.2018 – C-684/16) bejaht einen Verstoß gegen zwingende EU-Vorschriften, wenn nach einer nationalen Regelung ein Arbeitnehmer, der im Bezugszeitraum keinen Urlaubsantrag gestellt hat, am Ende dieses Zeitraums die ihm zustehenden Urlaubstage...